50 días a la finca loca

Categories Belize, Work

Die Zeit verging im Flug und bereits nach den ersten zwei Wochen machte ich mich auf den Weg zur Hauptstadt Belmopan um mein Visum zu verlängern. Auf der Farm hatte ich viel Freiheiten mir meineArbeit auszusuchen, mein eigenes Häuschen im Hobbit-Stil und drei mal am Tag sehr feines Essen. Die erste Woche war ich der einzige Volunteer und lebte nur mit den Farmaufpassern Ingrid & Jaime und dem kleinen Nichtensohn Anton (3-jährig) auf der Farm. Es war eine ganz neue Erfahrung und ich wurde herzlich in die Famile aufgenommen. Die Besitzer leben in San Ignacio, 20 Minuten entfernt.

In den folgenden Wochen kammen neue Volunteers aus Deutschland, Austalien, England, Tschechien & Chile. Zeitweise waren wir bis zu neun Volunteers. Die meisten bliebe 1-2 Wochen, einige jedoch bis zu drei. Ich war also mit meinen 50 Tagen ein alter Hase.
Dadurch hatte ich auch den besten Überblick über die Aufgaben. Ingrid & Jaime sowie der kleine Anton machten die Arbeit auf der Farm lohnenswert, Sie waren der Grund warum ich so lange blieb.

Am Anfang als ich ankam war die Farm dehr chaotisch, das Küchendach wurde gerade erneuert une daher sah es aus als wäre eine Bombe explodiert. Ebenfalls lag überall zerstreut Plastik & weiterer Abfall rum. Auch der Werkzeug & Materialcontainer sowie ein weiteres Gebäude mit integrierter Dusche waren vor lauter Durcheinander nicht begehbar.
In den ersten 3 Wochen kummerte ich mich darum hauptsächlich darum dieses Chaos zu beseitigen um ein produktives Arbeiten zu ermöglichen. Dies machte richtig Spass und ich fand viele nützliche Dinge welche in den kommenden Wochen eine Verwendung fanden.

Ein weiteres meiner ersten Pojekte war die Gestaltung des Backyard zwischen Küche & Hühnerstall. Ebenfalls gab es keinen Kompost für die Küchenabfälle. Diesen platzierten wir nebem dem Truthahngehege gut erreichtbar von der Küche. Dank dem Australier Ben wurde dieser dann auch bald vervollständigt. Für die neuen Volunteers bauten wir ebenfalls die grossen Zelte auf und schützen diese besser gegen den Regen. Und weil die Regenzeit gerade anfing und sich dadurch der Boden jedesmal in ein Schlammbad verwandelte erstellten wir Pfade zwischen den Gebäuden & Zelten und bedenkte diese mit Holzschnitzen.

Ein weiteres spannendes Projekt war die Pflanzung von 280 Macademianuss-Bäumen am Rande des Grundstücks hinter dem Wald. Diese mussten allte zuerdt dahin transportiert werden sowie alle Löcher gegraben werden. Alles halfen mit, sogar der kleine Anton.

Weitere Projekte gegen den Schluss meiner Zeit waren eine neue Komposttoilette, ein Holzoven sowie ein grösseres Dach über der Wäscherei & des Holzlagers mit Aussenkochstelle.
Auch gaben die Tiere immer etwas Arbeit und es kammen einige neue zur Welt. Als erstes junge Hühner, dann zwei Lämmer, Pfaue, Truthähne und ebenfalls am Schluss noch sieben Hundewelpen.

Die Zeit war sehr abwechslungsreich und ich bin um einige Erfahrungen reicher, probierte neue Früchte & Gemüse und konnte sogar mein Spanish verbessern. Und am wertvollsten sind die neuen Freundschaften welche enstanden und natürlich das unglaubliche Essen, welches Ingrid und andere Volunteers täglich auf den Tisch zauberten.

Gracias a todos!

 

The time passed fast and already after the first two weeks I went to the capital Belmopan to extend my visa. At the farm I had a lot of freedom to choose my own work, had my own Hobbit-style cottage and very fine food three times a day. The first week I was the only Volunteer and lived only with the caretakers Ingrid & Jaime and the little nephew Anton (3 years old) on the farm. It was a whole new experience and I was warmly welcomed at the family. The owners live in San Ignacio, 20 minutes away.

In the following weeks new volunteers from Germany, Austalia, England, Czech Republic & Chile came together. At times we were up to nine volunteers. Most would be 1-2 weeks, but some sayed up to three. So I was with my 50 days the longest one.
This gave me the best overview of the tasks. Ingrid & Jaime and the little Anton made the work on the farm worthwhile. They were the reason why I stayed so long.

At the beginning when I arrived, the farm was chaotic, the kitchen roof was just renewed and therefore it looked as if a bomb exploded. Also lay everywhere scattered plastic & further waste around. Also the tool & material container as well as another building with integrated shower were not accessible through loud through.
In the first 3 weeks, I was mainly concerned about this chaos to eliminate to enable a productive work. This was really fun and I found a lot of useful things which were used in the coming weeks.

Another of my first projects was the design of the backyard between the kitchen & the chicken barn. There was also no compost for the foodwaste. We placed this one next to the turkeys well reached from the kitchen. Thanks to the Australian Ben, this was soon completed. For the new volunteers, we also built the large tents and protected them better against the rain. And because the rainy season had just begun, and the ground turned into a mud bath every time, we created paths between the buildings & tents with wooden chips.

Another exciting project was the planting of 280 Macademia nut trees on the edge of the property behind the forest. Those had to be transported there and everyone helped, even the little Anton.

Other projects against the end of my time were a new compost toilet, a wooden oven as well as a larger roof over the laundry & the wood storage with the outside stove.
Also, the animals always gave some work and some new ones come into the world. First young chickens, then two lambs, peacocks, turkeys and also seven dog puppies at the end.

The time was very varied and I am richer around some experiences, tried new fruits & vegetables and could even improve my spanish. And the most valuable are the new friendships and the incredible food that Ingrid and other volunteers conjured up daily.

Gracias a todos!

La finca loca / Google Photos